lks betonmix
| Warten auf Genehmigung |
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Blieskastel: Zapfanlage für Kleinabnehmer wartet auf Genehmigung - Stadt und Ortsrat stimmen zu Frank-Berchem Trockle, Geschäftsführer des Lautzkirchener Sandwerks hat 140.000 € in die Betonanlage investiert. Mischanlage, Silos und Förderband stehen bereit, um den ersten Kunden mit fertigem Beton zu versorgen. Er wartet auf den Abschluss des Genhemigungsverfahrens, Stadt und Ortsrat haben zugestimmt. Der Segen vom Land und Tüv fehlt noch. Ein acht Meter hoher Silo, Förderband und Kartenlesegerät sind wesentliche Bestandteile der Betontankstelle auf dem Gelände des Lautzkirchener Sandwerks, gelegen an der Landstraße nach Niederwürzbach. Dort sollen Kleinabnehmer bald mit dem Anhänger vorfahren, um sich mit Beton einzudecken. Das Baumaterial wird dann fix und fertig gemischt von eimen Förderband auf die Ladefläche fallen. Ein zugefügter Verzögerer sorgt dafür, dass der Beton auf dem Weg zur Baustelle nicht aushärtet. Frank Berchem-Trockle hofft, dass er seine Anlage bald in Betrieb nehmen kann.Die Stadt Blieskastel hat keine Einwände gegen die Betontankstelle, der Bauausschuss habe bereits zugestimmt. Wie Bauamtsleiter Erwin Lück am Donnerstag in der Ortsratssitzung von Blieskastel-Mitte informierte, werde von der Anlage kaum eine Beeinträchtigung der Anwohner ausgehen. Staub, Lärm und Verkehr würden sich in erträglichen Grenzen halten. Das Gelände sei baurechtlich ein Mischgebiet, das Wohnen und Gewerbe nebeneinander zulasse. Die Stadt habe keine Möglichekeit, ihr "Einvernehmen zu verweigern", so Lück. die SPD im Ortsrat hatte Bedenken, der zusätzliche Verkehr könnte für die Anwohner zu viel sein. Falls das Geschäftsmodell nicht aufgehe, bliebe "eine neue Beton-Stele" zurück, die an die ehemalige Malzfabrik erinnere, so Mathias Zumpf. die Bedenken teile die Stadt nicht, so Lück. Ein Mischvorgang dauere nur fünf Minuten und die Lautstärke liege bei nur 40 Dezibel. Auf dem Gelände des Lautzkirchener Sandwerks wird täglich tonnenweise Splitt verladen und abtransportiert. In eigenen Sandgruben baut das Unternehmen selbst Baumaterial ab. Geschäftsführer Berchem-Trockle hofft mit der Betontankstelle, neue Kunden auch aus der Zweibrücker Gegend zu gewinnen. Bisher gibt es 70 Anlagen dieser Art in Deutschland. (wrt)
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 05. Juli 2010 um 13:28 Uhr |